Theologie-Systematisch
Eschatologie
§ 4. Kollektive Vollendungshoffnungen
Texte allgemein


"Es gibt heute viele Worte über eine zu erwartende bessere Welt: das soll unsere Hoffnung sein.
Ob und wann diese bessere Welt kommt, wissen wir nicht, weiß ich nicht. Sicher ist, daß eine
Welt die sich von Gott entfernt, nicht besser wird, sondern schlechter. Nur die Gegenwart
Gottes kann auch eine gute Welt gewährleisten"

(P. Benedikt XVI., Predigt am 15. August 2012, in: L'Osservatore Romano 34/2012, 7)


"Eine kosmologische Eschatologie hätte zu entfalten, dass Gott nicht nur mit seiner Ewigkeit
die Zeit berührt hat, als er in Jesus von Nazareth Mensch wurde, sondern mit der Person des
gekreuzigten und erhöhten Herrn die Weltzeit in der Ewigkeit Gottes eingegangen ist. Dies
setzt voraus, dass Gott nicht nur an seiner Ewigkeit teilhaben lässt, sondern in seinem Kom-
men zum Menschen selbst teilnimmt an der Zeit
."

(H. Hoping, Wenn alles Maskenspiel und Unrecht endet : vom Gericht
Gottes über die Menschen, in: IKZ "Communio" 41 (2012) 20-30, 28)